Spiele-Industrie in Österreich

Die Geschichte der österreichischen Gaming Industrie hat bereits im Jahr 1993 begonnen. Damals gründeten die drei Pioniere Niki Laber, Hannes Seifert und Peter Baustädter die Firma Neo Software Productions.

Bei Neo Software konstruierte man die ersten erfolgreichen Spiele. Als Publisher fungierte die damalige Firma JoWood. 2003 wurde Neo Software von Take Two Interactive übernommen und 2003 in Rockstar Vienna umbenannt. Dort entwickelte man die Konsolenversionen von Max Payne 1 und 2 sowie die Xbox Versionen von GTA III und GTA Vice City. 2006 hat man das Unternehmen jedoch geschlossen. Viele kleinere Studios entstanden, die allerdings nicht mehr an die Erfolge von Rockstar anschließen konnten.

Die steirische Firma JoWood machte ebenfalls einige Zeit furore, musste jedoch 2011 aufgrund einiger Fehlentwicklungen schließen. Auch das 1991 in Schladming gegründete Unternehmen Max Design war federführend am heimischen Spielemarkt beteiligt, endete jedoch auch im Jahr 2006 in der Schließung. Aufgrund dieser Entwicklungen standen über hundert Mitarbeiter auf der Straße. Auch der Wirtschaftsteil der Tageszeitung Der Standard berichtete damals darüber.

In den folgenden Jahren schossen jedoch viele kleine Entwicklerteams aus dem Boden. Einige ehemalige Rockstar-Mitarbeiter gründeten schließlich das Unternehmen mi´pu´mi games, das mittlerweile erfolgreich Spiele kreiert und vermarktet. Ebenso aus ehemaligen Rockstar-Veteranen hervorgegangen ist das Unternehmen Socialspiel Entertainment.

Der Spieleboom sowie die Etablierung von Slots halten nicht nur in den top5casinos.at an. Mittlerweile wurden etliche kleinere Softwareentwickler vom Spielgiganten Novomatic übernommen, der zwar seinen Hauptumsatz mit Spielautomaten macht, aber dennoch auch eigene Spiele entwickelt. Die Novomatic Gruppe ist mit rund 30.000 Mitarbeitern einer der größten Gaming Technologiekonzerne der Welt. Das Unternehmen ist in 50 Ländern vertreten und betreibt Spielsalons an mehr als 2100 Standorten. Der Konzern ist federführend bei der Entwicklung von Systemlösungen im Glücksspielbereich. Die Kernkompetenz liegt im Bereich „Distributed Gaming Solution“ sowie bei der Spiele-Content-Entwicklung und im Applikationsbereich.

Es ist damit zu rechnen, dass die österreichische Gaming-Industrie noch mehr Zuwachs erfährt.

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